13. April 2018

Yoga für alle, immer und überall

Entspann doch mal wieder!

Yoga passt jetzt in deine Handtasche, deinen Reisekoffer und macht sich im Gym-Bag winzig klein. Als kleine Mini-Büchlein oder als DVD, zum Download oder als App. Immer dabei, nie um einen guten Yoga-Stretch verlegen und schön geschmeidig sollst du bleiben: Deine Muckis freuen sich; vielleicht lockern sich ja auch Geist und Seele beim Langziehen des Körpers. Have fun!

 

 

Yoga ist eine umfassende spirituelle Technik, um Körper, Geist und Seele zu üben: Im Grunde genommen geht es immer um die Vorbereitung auf das Sterben. Ja, richtig gelesen: Im Yoga geht es darum, auf der Leiter der Erleuchtung möglichst hoch zu steigen in diesem Leben, um Samsara, das Rad des Schicksals, im Moment des Todes zu durchbrechen und durch Erkenntnis des All-Eins, denn wir alle sind eine Einheit, das ewige Spiel von Karma und Wiedergeburt zu beenden. Die Einheit von Körper, Geist und Seele ist dabei sehr wichtig: Nur ein gesunder, funktionsfähiger Körper kann auch einen beweglichen Geist und eine glückliche Seele beherbergen, so die Theorie.

Wie du zum Yoga kommst, ist dabei völlig egal. Ich beispielsweise bin durch einen lustigen Zufall in New York von einer Radlerin überfahren worden – die meine Freundin Jani war, die auf dem Weg zum Yoga war. Weil ich so perplex war, bin ich einfach mitgegangen…

Und dann stand ich da, im Jivamukti Center am Broadway. Inmitten von Tänzern kam ich mir vor wie Pinocchio. Hölzern und mit der Lüge meines Lebens kämpfend: Ich war doch fit! Was war da los, wieso konnte ich das alles nicht? Mein Ego tobte, mein Geist raste, mein Körper machte schlapp. Ich war entsetzt: Das konnte, das durfte nicht sein! Ich war für sechs Wochen in der Metropole und guess what, ich bin jeden verdammten Tag in diese Yogabude gerannt. Einfach, weil ich es nicht ertragen konnte, dass die Wollsockentanten beweglicher waren als ich. Und wegen der Räucherstäbchen. Und wegen der Nackenmassage. Und… Ehe ich mich versah, wurde ich wenige Jahre später selber Jivamukti-Lehrerin. Meine Beweglichkeit lässt sich immer noch nicht mit der von Broadway-Tänzerinnen vergleichen, aber woanders bin ich super flexibel geworden: Im Kopf. Mein Denken hat sich verändert, ich bin viel entspannter geworden. Solltest du vielleicht mal testen; es macht auch richtig Spaß, der sportliche Faktor kommt nicht zu kurz bei Vinyasa Flow Klassen, versprochen!

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