19. August 2019

Skyline und Shoppingwahn

Erste Etappe unserer Rundreise durch Malaysia: Kuala Lumpur. Die Stadt schläft selten – und hat viel zu bieten, wenn man genug Zeit mitbringt.

*Sposored Post*

Eigentlich hatte ich bei der Ankunft die typische „Tropen-Watschn“ erwartet: Die feuchte Hitze schlägt einem ins Gesicht und man weiß sofort, dass man in einer anderen Klimazone gelandet ist. Davon ist nach der Landung in Kuala Lumpur erstmal nichts zu spüren. Dank voll klimatisiertem Flughafen denkt man, dass man im Gemüsefach des Kühlschranks bei 8 Grad Celsius frisch gehalten wird. Bei der Einreise ist es ähnlich wie in Doha – lediglich technisch war es dort moderner. Fingerabdrücke, Foto und Gesichtskontrolle, diesmal auch ein Bild vom Kind. Da es genau wie in Doha weder Tücher noch Waschmöglichkeiten gibt, bin ich davon wieder einigermaßen angeekelt, aber hilft ja nix, da muss man durch. Glücklicherweise hat Spießer-Mom natürlich spätestens im Gepäck ein Desinfektionsspray dabei; ich freue mich sehnsüchtig auf meine Reisetasche und versuche, die bestimmt ultra-bazillenbehafteten Pfoten nicht ins Gesicht zu bringen.

Endlich angekommen: 8,5 Stunden Flug sind es von Doha bis Kuala Lumpur

Gepäckabfertigung und Ausreise sind schnell und unkompliziert: Wir werden nach der Zollabfertigung direkt am Ausgang vom Hotelpersonal empfangen und ins Vivatel Hotel verfrachtet. Die Fahrt dauert ganz schön lange: 75 km sind es bis ins Zentrum der Stadt.

Von außen kommt unser Hotel im Business-Kleid daher, alles wirkt sehr geschäftlich. Unser Zimmer überzeugt uns, dass man hier auch als Urlauber viel Spaß haben kann: Im 12. Stock des C-Flügels haben wir eine atemberaubende Aussicht über die ganze Stadt, man sieht sogar einen der berühmten Twin Towers. Der Platz im Zimmer ist großzügig bemessen, die Ausstattung super und das Design modern. Viel Spiegelfläche und von der Dusche aus kann man dank Schiebetür die Stadt überblicken. Was Jamie sofort auffällt: „Es gibt eine Wäscheleine zum Ausziehen!“ Tatsächlich: In der Wand eingelassen und über die komplette Breite des Badezimmers auszieh- und an der anderen Seite einhakbar findet sich eine Wäscheleine im Bad. Auch ein Bügelbrett mitsamt Bügeleisen gibt es; dem hauseigenen Waschtag stünde also nichts im Weg. Ich wasche mehr oder weniger motiviert zwei T-Shirts durch und mein Sohn wartet schon ungeduldig in der Badehose auf mich: „Es gibt einen Pool, Mama!“ Na dann – ab ins Wasser mit uns… Im 5. Stock neben dem Fitness-Studio findet sich ein großer Pool, in dem man unter freiem Himmel planschen kann. Ein super Start, findet mein Kind. Danach sind wir beide ziemlich platt und wollen nur noch in’s Bett.

Wir schlafen super und wachen erholt auf: Hunger meldet sich. Ich bin sehr gespannt auf lokale Köstlichkeiten und weiß schon von anderen Asien-Trips, dass hier gerne schon morgens äußerst herzhaft gegessen wird. Da wir in einem internationalen Haus sind, gibt es dann auch viele chinesische, thailändische und eben malaiische Gerichte – aber auch viele Früchte und das „western breakfast“, was immer auch Toast und Marmelade etc. beinhaltet. Da ich nicht so auf Kohlenhydrate stehe, suche ich das Frische-Eck auf: Obst kommt mir gerade recht. Ich versuche mich noch an einer Suppe, die aber derartig scharf ist, dass ich nach der Hälfte aufhören muss.

Wir erkunden unsere Umgebung und stellen fest, dass direkt ans Hotel eine Shopping Mall angegliedert ist: Von 10 bis 22 Uhr kann man hier einkaufen. Ich finde auch ein Ladekabel für meine Kamera; Jamie versucht sich am Plüschtier-Angel-Automaten und zieht ein dickes weißes Pokemon heraus. Das Kind ist glücklich, ich sehe nur noch mehr Gepäck – und das, obwohl ich eigentlich ja „leicht“ reisen wollte… Für Sightseeing ist leider keine Zeit, das verschieben wir auf unbestimmte Zeit.

Gut zu wissen: Die Metro-Station ist eine Minute vom Hotel entfernt. Man kommt damit super leicht ins City Center, kann alle Sehenswürdigkeiten und die Innenstadt anschauen. Das schaffen wir leider nicht mehr, da unsere Reise am Nachmittag weitergeht: Jetzt sind wir auf dem Weg nach Penang..

*Was ist ein gesposerter Post?
Das bedeutet, das ich Hotelzimmer kostenlos oder teilweise kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekomme. Meine Texte werden nicht von meinen Kooperationspartnern vorgegeben oder redigiert. Ich bin vollkommen frei, was ich schreibe und gebe immer meine ungeschminkte und offene Meinung wieder.

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