28. Juli 2019

Die Reise zu Feuer und Eis

*Werbung, da vom Veranstalter gesponserte Reise *
Vulkane, die vor Kurzem noch Lava spuckten – und Eisfelder. Tagsüber wie nachts kein bisschen Dunkelheit. Dafür eine Elfenbeauftragte und viele Pferde: Island ist ein mystisches Reiseziel. Fotografin Renate Forster hat es mit ihrer Familie neun Tage lang im Juni bereist.

Renate Forster mit ihrem Sohn Aurel vor einer Lavagesteinskulisse

Natur pur

„Wer nach Island reist, begibt sich an den Puls der Natur“, schwärmt die bekannte Münchner Fotografin Renate Forster. Viel Zeit mit der Familie, komplette Entschleunigung und viel Bewegung an der frischen Luft seien die Ziele ihrer Reise nach Island gewesen – „und das hat sich zu hundert Prozent auch so erfüllt.“ Island ist übrigens das sicherste Land der Welt.

Baugenehmigung? Elfengutachten!

Wer in Island bauen will, ob Straße oder Gebäude, der muss genau hinsehen: Gibt es Felsformationen, Naturplätze, von denen es geschichtsträchtige Elfen- oder Trollmythen gibt? Im Zweifel wird von elfenkundigen ExpertInnen ein Gutachten angefertigt – und gegebenenfalls drumherum gebaut. Das kann schon einpaar Meter Extra-Straße ausmachen – aber wenn es der guten Verbindung von Mensch und Naturwesen dient, sind die Isländer da nicht zimperlich. „Wir haben wirklich viel gelernt über die mystischen Bräuche des Landes – und uns einfach verzaubern lassen“, berichtet Renate Forster. Das sieht man ihren zauberhaften Bildern auch an: Deswegen möchte ich euch an der Reise meiner Freundin und ihrer Familie ein wenig teilhaben lassen…

Islands Westen: Die Reiseroute

Hier seht ihr die Reiseroute von Renate Forster und iher Familie

Die neuntägige Reise beginnt für die Familie in München. Der Flug kann über den Veranstalter zugebucht werden, ist aber im Preis nicht enthalten. Flüge nach Reykjavik kosten je nach Saison um die 600 Euro pro Person. Hier geht es dann auch los: Der Transfer zum Hotel kostet für Erwachsene 45 Euro, Kinder sind umsonst. Übernachtet wird in einfachen Hotels und Selbstversorger-Cottages, die sehr naturverbunden angelegt sind und fast immer am Wasser liegen.

Die gesamte Reise ist an den Bedürfnissen von Familien und Kindern orientiert: Der Veranstalter FOR FAMILY REISEN macht es auch Alleinerziehenden einfach, findet die Fotogrfin: „Das Programm ist ein Selbstläufer, die Kinder finden sofort Anschluss und das macht es den Eltern natürlich angenehmer“, beschreibt sie. Die Gruppenstärke bewegt sich je Reise zwischen 8 und 20 Teilnehmern. Der Veranstalter empfiehlt die Island-Reise ab 6 Jahren: „Das Herumlaufen ist mit Kinderwagen wahrscheinlich schwierig“, vermutet Renate. „Mit sehr kleinen Kindern würde ich das eher nicht empfehlen; man kann sich auf die Angaben des Veranstalters wirklich verlassen.“ Überhaupt sei alles toll organisiert gewesen: Die deutschsprachige Reiseleitung Eva-Maria macht ihren Job schon seit zehn Jahren, erzählt viel über Land und Leute, über Kultur und Geschichte – „und mit so viel Herzblut! Wir fanden es sehr spannend und Aurel fand die Erzählweise von Eva-Maria, die ja seit 1983 dort lebt, richtig super!“ Das Programm ging täglich von 8 bis 18 Uhr: „Das kannten wir als üblicherweise Individualreisende gar nicht, war aber total in Ordnung, auch mal strukturiert Urlaub zu machen!“

Schlafen mit Tricks

„Es ist ganz anders als sonst im Urlaub. Durch die Abgeschiedenheit des Landes man macht viel mehr als Familie und kocht viel selber. Das ist wirklich schön gewesen! Es wird zu dieser Jahreszeit in Island nicht dunkel: Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man um Mitternacht nochmal rausgeht, um die Islandpferde zu streicheln und es ist genauso hell wie mittags!“ Zum Schlafen empfiehlt die Fotografin, sich eine Schlafbrille einzupacken: „Ich bin sehr empfindlich in puncto Schlafgewohnheiten und hätte sonst wahrscheinlich kein Auge zugemacht!“

Wildes Land, wilde Pferde

Unberührte Natur, nur 300 000 Menschen auf der Insel, dafür aber 100 000 Islandpferde: Dieser Fleck der Erde ist wirklich ursprünglich. Aber sie hat ihren Preis: „Alles ist hier sehr teuer, deswegen lebt man von Grund auf bescheidener. Und die Isländer lieben es, zu schwimmen: Jeden Abend waren wir mit Aurel im Schwimmbad, es gibt in jedem Dorf eines. Mit Hot Pot und Sauna, richtig toll!“ Auch fotografisch fand es die Familie sehr schön: Ungewöhnliche, schwarze Strände, weite Lavafelder und die Wanderung auf den Vulkan Eldfell waren beeindruckend: „Der Vulkan ist 1973 das letzte Mal ausgebrochen, im Museum kann man die Situation nachempfinden. Das war sehr bewegend!“ Auch Wasserfälle gibt es einige auf Island, der Besuch einer Lavahöhle 30 Meter unter der Erde beeindruckt Forster sehr: „Man sieht, wie sich das Gestein dort spaltet und welche Naturgewalten hier am Werk sind. Da fühlt man sich ganz schnell sehr, sehr klein!“ Ebenfalls imposamt sei die kochende Wassersäule des Geysirs Strokkur: Diese erreicht 25 bis 35 Meter.

Naturplätze und andere Attraktionen gibt es so zahlreich, dass man gar nicht alles ansehen kann in neun Tagen: „Der Wasserfall Seljalands Foss beispielsweise ist 60 m hoch, er liegt im Süden Islands, man kann drumrum gehen. Das war cool!“ Für Aurel war ein Hotel, was zum Wikingerhaus umgebaut wurde, besonders aufregend – und auch eine Wikinger-Festival in Reykjavik, bei der Wikinger-Kämpfe nachgestellt wurden. „In den Eisfeldern herrschte eine ganz besonders ruhige, starke Energie. Wir waren uns im Urlaub mehrmals wirklich unsicher, ob Naturwesen wie Elfen und Trolle existieren: Die Mystik dieser Insel ist einfach unbeschreiblich. Wir würden jederzeit wieder nach Island kommen!“

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