4. Oktober 2019

Auszeit im Aquarium

Hello, Nemo! Hier wohnst du also: Die Privatinsel Rawa Island ist offenbar dein Hausriff.

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Sand zwischen den Zehen, Salz und Sonne auf der Haut – und abends ein leckerer Cocktail: Nach einer Nacht in Melacca sitzen wir wieder im Bus unseres Reiseveranstalters und freuen uns auf die zwei Tage im Paradies von Rawa Island. Das einzige Ressort der Insel ist ganz exklusiv nur mit dem Privatboot zu erreichen, liegt aber nur zwei Autostunden von Singapur entfernt: Ein paradiesisches Getaway für Businessleute – und für Taucher, denn die Insel hat eine eigene Tauchbasis. Und ein Hausriff. Und eine Beachbar. Und Palmen. Wir sind so gespannt…

Blick auf unser Zimmer: Rechts unten…

Ankunft in Mersing: Von hier aus geht es mit dem privaten Speedboat des Ressorts weiter. Das Boot mit acht Sitzen donnert kraftvoll über die flache See. Nach einer Dreiviertelstunde ist die Insel in Sicht – und unser Bootshelfer wird von einer unerwarteten Welle erfasst und komplett durchnässt: Die Anreise ist ganz schön abenteuerlich…

Speedboat fahren macht offenbar müde…

Als wir am Steg anlanden, jubiliert mein Sohn erstmal: Zwei Monster-Wasserrutschen stehen am Ende des Steges und laden ein, sich sofort ins kristallklare, karibikblaue Meer zu stürzen. Gut, dass direkt nebenan Liegen stehen und Tischchen: Ich sehe mich schon mit Cocktail der wilden Rutschpartie beiwohnen… Wir schleppen unsere Gepäckstücke aber erstmal zur Rezeption: Mama will natürlich erst mal das Zimmer inspizieren.

Das freundliche Personal klärt uns auf: Wir befinden uns auf einer Privatinsel, auf die der Sultan von Johor gerne mal mit seiner kompletten Entourage zu Besuch kommt, um ein paar Tauchgänge zu absolvieren. Außer dem Rawa Island Resort gibt es auch nicht viele feste Strukturen auf der Insel: Die Tauchbasis befindet sich fußläufig 400 Meter vom Resort entfernt und dort endet auch die Insel. Es gibt einen mehr oder weniger befestigten Rundwanderweg, der insgesamt etwa zwei Kilometer lang ist – that’s it!

Hier. Genau hier. Will. Ich. Mein. Buch. Lesen!

Gegessen wird also dreimal täglich im Resort, was im Preis auch inbegriffen ist. Es gibt eine sehr süße Beachbar „on the rocks“, in der man seinen Sundowner auf hübschen weißen Daybeds genießen kann: Kommt auf die Liste, muss ich unbedingt nachher ausprobieren!

Hier muss man einfach hin!

Aber zuerst mal in’s Zimmer. Es ist nicht groß, hat aber alles, was man so braucht, um sein Beachlife genießen zu können. Inklusive Wäscheleine vor der Tür, die braucht man für die Badesachen auf jeden Fall! Irgendwas kräht komisch und Jamie entdeckt sofort, was es ist: Pfaue laufen hier frei herum und schlagen ihr Rad gerne auch mal vor unserer Haustür. Toll!

Hier gibt’s was zu essen: Der Restaurantbereich des Resorts im Regenwald-Look

Auch wenn es schwer fällt, nicht sofort ins Meer zu laufen: Ich muss mich zuerst umsehen. Wir erforschen also die Insel: Die Tauchbasis wird von einem netten südafrikanischen Mädchen geleitet. Catherine versichert uns an dieser Stelle auch, dass es außer dem Rundweg wirklich nichts weiter auf der Insel zu erforschen gibt. Also laufen wir bergauf: Nach zehn Minuten sind wir oben angekommen und überblicken alle Seiten der Insel: Nicht viel zu sehen außer unserem Ressort auf der einen und steil abfallenden Klippen auf der anderen Seite der Insel. Wir laufen wieder runter: Jetzt nichts wie rein in’s Wasser!

Die Verbindungswege zwischen den einzelnen Häusern und Villen des Resorts

Ich sehe ziemlich schnell, dass es hier ein Hausriff gibt und leihe mir an der Tauchbasis Schnorchel-Equipment aus. Hello, Nemo! Neben Clownfischen gibt es noch allerlei andere bunte Arten zu betrachten: Das muss ich meinem Sohn zeigen! Der kommt aber leider nicht mit der Maske klar. Glücklicherweise gibt es kinderfreundliche Full-Face-Masken und dann taucht Jamie doch noch ab: Was für eine bunte, absolut faszinierende Fisch-Vielfalt das ist!

Erschöpft von Sonne und Meer landen wir abends zuerst hungrig am Buffett: Als Vegetarier ist man nicht gerade verwöhnt, deswegen freuen wir uns umso mehr, dass wir hier reichlich bedacht wurden und das Ressort offenbar ein Herz für Vegetarier hat. Anschließend geht’s rüber an die Beachbar „Rock Bar“: An der felsigen Küste steht sie auf Stelzen und der Sundowner ist einfach herrlich. So geht Urlaub…

Am nächsten Tag genießen wir noch eine wilde Rutschpartie, bevor unsere Reise weiter geht: Ich rutsche selber natürlich auch und bin vollkommen baff, was für einen Speed man auf der langen orangen Rutsche aufbaut: Gut, dass man nur bei Flut rutschen darf, denn ich lande mit gefühlten 100 kmh in der Welle und brauche eine Weile, um meinen Adrenalinspiegel wieder auf Normalnull zu setzen. Kaffee? Nicht mehr nötig…

*Was ist ein gesposerter Post?
Das bedeutet, das ich Hotelzimmer kostenlos oder teilweise kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekomme. Meine Texte werden nicht von meinen Kooperationspartnern vorgegeben oder redigiert. Ich bin vollkommen frei, was ich schreibe und gebe immer meine ungeschminkte und offene Meinung wieder.

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